Elemente der Mühle

 Zulaufkanal

Über einen Kanal fliesst das Wasser auf ein Rad. Mittels eine Schütze wird die Wassermenge reguliert. Der Müller kann vom Mühlraum aus die Mühle anlassen, steuern und abstellen.

 
 

Stockrad

Technische Details: 1 Meter Durchmesser / 16 Schaufeln / Lärchenholz

Der breite Wasserstrahl trifft für den Bruchteil einer Sekunde im rechten Winkel auf die Schaufeln. Der Wasserstrahl trifft auf die kommende Schaufel auf, bevor die vorherige weg ist, d.h. es ist ununterbrochen je eine Schaufel im Vollbereich des Strahls. 

Mehlkasten

Mittels verschiedener Siebe wird im Mehlkasten das Mahlgut ausgesiebt.
Bestandteile des Mehlkastens: Vierschlag / Rüttelstock-Langsieb (Abredder) / Stecken

 
  Der Steg oder das Lichtwerk


Jede Mühle hat einen Steg, auf welchem der Wellbaum, resp. das Mühleisen mit dem Läufer-stein gelagert ist.
Der Steg muss auf einer Seite aufliegend und auf der anderen Seite freihängend sein. Durch Heben / Senken des Steges hebt man den Läuferstein vom Mühlstein und bestimmt so die Feineinstellung des Mahlens.

Der Zwischenraum der beiden Mahlflächen nennt man Licht. Das „Licht“ verändert der Müller über die Zugstange indem er das Ende des Steges hebt oder senkt.

Wendelstock

Zum Rüttelwerk gehört der antreibende Teil am Well-baum.
Der Rüttelstock ist eine stehende Holzwelle mit zwei Armen. Der eine wird von den Nocken des Vierschlages angeschlagen, der andere überträgt den Schlag auf das Langsieb (Abredder).

 
  Bodenstein und Läuferstein

Beide Steine sind aus Granit. Der Bodenstein liegt fest auf dem Mühltisch.
Der obere Stein - der Mühlstein - dreht sich. An der Unterseite (Mahlfläche) hat der Läufer-stein Eintiefungen für den Triangel. Er trägt den Läufer und überträgt die Drehung.

Also sind Läuferstein, Wellbaum und Stockrad direkt miteinander verbunden.

Trichter und Rüttelwerk

Trichter, Trichterstuhl und Rüttelschuh nennt man zusammen den Mehlstuhl.
Das Rüttel macht es möglich, dass das Getreide im Trichter nicht stehen bleibt. Erst wenn der Schuh gerüttelt wird, rieseln die Körner über den Schuhschnabel in das Auge des Läufersteines und zwischen die Steine.
Geraten zu viele oder zu wenige Körner zwischen die Mahlflächen, laufen die Steine warm resp. stehen still.
Gerüttelt wird der Schuh durch den Rüttelstecken. Er schleift an der Innenwand des Läuferauges.

 
  Bütte

Sie überdeckt den Läuferstein. Die Zarge ist aus einem Brett - mit vielen Querschnitten - erstellt.

Lager des Wellbaumes
Granitsteine

Zwei verschiedene Sedimente nützen die Steine zu schnell ab.

 
Metall

Ein hartes und ein „weiches“ funktioniert nicht.

 
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