Munter-Brunnen


 Hier am Muntertrog (Text: siehe unten) 



Munter – Trog

Hier am Muntertrag werden wir uns der grossen siedlungsgeschichtlichen Bedeutung dieser Region bewusst.

Bereits 1299 unter dem Namen „Muntor / Montor“ bekannt, umfasste das heutige „Munter“ bis ins 16 Jh. das ganze Gebiet, sowie die spätere Gemeinde Oberhäusern und war damit eine der drei Gemeinden der Bergschaft Eischoll. Die zwei anderen hiessen Brunnen und Ried.

Die Grenzen dieser Region decken sich weitgehend mit jenen des späteren sogenannten „Gilt“ – Bezirkes (auch Hagelbezirk genannt).

Die Eigentümer dieses Landstriches hatten das Gelübde gemacht, um vom Schaden des Hagels verschont zu werden, jeweils am St. Joderntag (16. August) den Armen eine Spende von Korn und Käse zu überreichen.

Diese Spende, die früher bei der St. Jodern – Kapelle auf Breitmatten den Armen ausgeteilt wurde, ist dann im Jahre 1766 von Bischof von Sitten für den Lebensunterhalt des Seelsorgers der neuerrichteten Pfarrpfründe von Eischoll bestimmt worden.


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